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Black Jack

Das Black Jack Spiel beinhaltet Strategie, Gewandtheit und Glück. Der Spieler wird immer vor der Wahl gestellt, Setzen oder Stehenbleiben/Halten, Verdoppeln (Double) oder nicht Verdoppeln, Teilen (Split) oder nicht Teilen. Die Wahrscheinlichkeitsberechnung ist wesentlich und bei Anwendung der richtigen Spielstrategie ist es möglich einen mathematischen Vorteil gegenüber der Bank (Casino), deren Spielablauf vorbestimmt ist,  zu erzielen.

Black Jack, auch unter seinem alten Namen Einundzwanzig bekannt, hat seinen Ursprung im Frankreich des 17.  Jh. und erlebt besonders in England eine große Verbreitung. Um 1910 erreicht das Spiel die USA, wo es einen großen Erfolg hat.

Sein aktueller Name bekam es in Amerika und stammt aus dem Spiel, wenn der Spieler die Punktzahl 21 mit Kreuzass und Kreuzbuben oder Pikbuben erzielte und die mit 10 zu 1 ausgezahlt wurde.                    Betrachten wir nun die Grundregeln des Black Jack-Spiels und anschließend die Gewinnstrategien.

Die Spielregeln sind relativ einfach. Gegen dem Croupier (dem Bankhalter) setzt eine Gruppe von Spielern zwischen 1 und 7. Black Jack wird mit französischem Kartendeck, in einer Zahl von 2 bis 9 Kartenspielen, je nach Casino gespielt.

Die Karten behalten ihren Nennwert, während das Ass nach Wahl des Spielers mit 1 oder 11 bewertet werden kann. Alle Bildkarten haben einen Wert von 10.  Ziel des Spiels ist es den Kartenwert 21 oder einen höheren Kartenwert als die Bank zu erzielen, indem man dem Wert 21 möglichst nahe kommt, ohne diesen jedoch zu überschreiten. Überschreitet ein Spieler den Wert 21  (Zustand "BUST"), hat er sich überkauft und verliert sofort.

black jack

Nachdem die Spieler ihre Einsätze platziert haben, gibt der Croupier den Spielern zwei Karten und sich eine  offene Karte aus. Nun kontrolliert der Spieler seine Punktezahl und kann weitere Karten verlangen, solange bis er glaubt, ihren Stand gebessert zu haben. Der höchste Wert ist 21, die Karten und der Einsatz der Spieler mit Bust-Zustand werden vom Croupier sofort eingezogen.

Sind diese Vorgänge fertig zieht der Croupier seine zweite Karte, Hat er 17 oder weniger Punkte, so muss er weitere Karten ziehen, bis er diese Mindestpunktezahl erreicht hat. Gewinner ist der Spieler mit dem höchsten Kartenwert, bei Unentschieden wird die Runde als nichtig erklärt.

Die Einsätze werden mit 1 zu 1 ausgezahlt ausschließlich  des Black Jacks, das heißt der mit nur zwei Karten erzielter  21. Die Auszahlquote beträgt in diesem Fall 3 zu 2. Black Jack schlägt die einfache 21.

Hat der Croupier als erste Karte ein Ass, so können sich die Spieler gegen einen Black Jack des Croupiers   versichern. Dafür muss man die Hälfte des Einsatzes zahlen. Wenn der Croupier einen Black Jack hat, kassiert er die verlorenen Einsätze ein und zahlt die versicherten Spieler aus, 2 zu 1. Hat der Croupier keinen Black Jack nimmt er alle Versicherungsquoten ein und das Spiel geht normal weiter.

Zieht der Spieler zwei Karten mit dem gleichen Wert (z.B. zwei "3"), so kann er  "das Blatt teilen" (Split) und gleichzeitig zwei Einsätze unabhängig von einander spielen. Sein ursprünglicher Blatt wird auf das eine Blatt gesetzt und für das zweite Blatt wird ein weiterer Einsatz gleicher Höhe getätigt. Wenn man zwei Asse teilt,  erhalt man zu jedem Ass nur eine weitere Karte. Teilt man zwei Asse und die Karten ergeben 21, so gilt dies nicht als Black Jack, sondern zählt nur als 21.

Ergeben die ersten zwei gezogenen Karten 9, 10 oder 11 Punkte, so kann der Spieler "verdoppeln",  der Spieler erhält nur noch eine weitere Karte. Der erste Einsatz muss verdoppelt werden.